24-Stundenrennen Nürburgring 2017

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HERE – Nokias digitales Kartengeschäft wechselt den Besitzer

HEREPressemeldung

AUDI AG, BMW Group und Daimler AG schließen Übernahme des digitalen Kartengeschäfts HERE von Nokia erfolgreich ab

<Quelle: BMW GROUP, Presseinformation, 04.12.2015>

 

Berlin, Ingolstadt, München, Stuttgart – 4. Dezember 2015.

Die AUDI AG, BMW Group und die Daimler AG haben die Übernahme des digitalen Kartengeschäfts HERE von Nokia erfolgreich abgeschlossen. Die drei Partner übernehmen HERE jeweils zu gleichen Teilen. Alle zuständigen Kartellbehörden haben ihre Genehmigung für die Transaktion erteilt.

 


 

Der Audi-Konzern mit seinen Marken Audi, Ducati und Lamborghini ist einer der erfolgreichsten Hersteller von Automobilen und Motorrädern im Premiumsegment. Das Unternehmen ist weltweit in mehr als 100 Märkten präsent und produziert an 16 Standorten in zwölf Ländern. Im zweiten Halbjahr 2016 nimmt Audi die Q5-Produktion in San José Chiapa (Mexiko) auf.

100-prozentige Töchter der AUDI AG sind unter anderem die quattro GmbH (Neckarsulm), die Automobili Lamborghini S.p.A. (Sant’Agata Bolognese/Italien) und die Ducati Motor Holding S.p.A. (Bologna/Italien).

Im letzten vollen Geschäftsjahr 2014 hat der Audi-Konzern rund 1,74 Millionen Automobile der Marke Audi sowie 2.530 Sportwagen der Marke Lamborghini und rund 45.000 Motorräder der Marke Ducati an Kunden ausgeliefert. 2014 hat die AUDI AG bei einem Umsatz von € 53,8 Mrd. ein Operatives Ergebnis von € 5,15 Mrd. erzielt.

Zur Zeit arbeiten weltweit mehr als 80.000 Menschen für das Unternehmen, davon rund 58.000 in Deutschland. Audi fokussiert auf neue Produkte und nachhaltige Technologien für die Zukunft der Mobilität.


 

Die BMW Group ist mit ihren Marken BMW, MINI und Rolls-Royce der weltweit führende Premium-Hersteller von Automobilen und Motorrädern und Anbieter von Premium-Finanz- und Mobilitätsdienstleistungen. Als internationaler Konzern betreibt das Unternehmen 30 Produktions- und Montagestätten in 14 Ländern sowie ein globales Vertriebsnetzwerk mit Vertretungen in über 140 Ländern.

Im Jahr 2014 erzielte die BMW Group einen weltweiten Absatz von rund 2,118 Millionen Automobilen und 123.000 Motorrädern. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf rund 8,71 Mrd. €, der Umsatz auf 80,40 Mrd. €. Zum 31. Dezember 2014 beschäftigte das Unternehmen weltweit 116.324 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit jeher sind langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolges der BMW Group. Das Unternehmen hat ökologische und soziale Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, umfassende Produktverantwortung sowie ein klares Bekenntnis zur Schonung von Ressourcen fest in seiner Strategie verankert. Es wird außerdem die digitale Revolution der Automobilindustrie aktiv gestalten.


 

Die Daimler AG ist eines der erfolgreichsten Automobilunternehmen der Welt. Mit den Geschäftsfeldern Mercedes-Benz Cars, Daimler Trucks, Mercedes-Benz Vans, Daimler Buses und Daimler Financial Services gehört der Fahrzeughersteller zu den größten Anbietern von Premium-Pkw und ist der größte weltweit aufgestellte Nutzfahrzeug-Hersteller. Daimler Financial Services bietet Finanzierung, Leasing, Flottenmanagement, Versicherungen, Geldanlagen und Kreditkarten sowie innovative Mobilitätsdienstleistungen an. Die Firmengründer Gottlieb Daimler und Carl Benz haben mit der Erfindung des Automobils im Jahr 1886 Geschichte geschrieben. Als Pionier des Automobilbaus gestaltet Daimler auch heute die Zukunft der Mobilität: Das Unternehmen setzt dabei auf innovative und grüne Technologien sowie auf sichere und hochwertige Fahrzeuge, die faszinieren und begeistern. Daimler investiert konsequent in die Entwicklung alternativer Antriebe – von Hybridfahrzeugen bis zu reinen Elektrofahrzeugen mit Batterie oder Brennstoffzelle – um langfristig das emissionsfreie Fahren zu ermöglichen. Darüber hinaus treibt das Unternehmen das unfallfreie Fahren und die intelligente Vernetzung bis hin zum autonomen Fahren mit Nachdruck voran. Denn Daimler betrachtet es als Anspruch und Verpflichtung, seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt gerecht zu werden. Daimler vertreibt seine Fahrzeuge und Dienstleistungen in nahezu allen Ländern der Welt und hat Produktionsstätten in Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Afrika. Zum Markenportfolio zählen neben Mercedes-Benz, der wertvollsten Premium-Automobilmarke der Welt, sowie Mercedes-AMG und Mercedes-Maybach, die Marken smart, Freightliner, Western Star, BharatBenz, FUSO, Setra und Thomas Built Buses und die Marken von Daimler Financial Services: Mercedes-Benz Bank, Mercedes-Benz Financial, Daimler Truck Financial, moovel und car2go. Das Unternehmen ist an den Börsen Frankfurt und Stuttgart notiert (Börsenkürzel DAI). Im Jahr 2014 setzte der Konzern mit insgesamt 279.972 Mitarbeitern mehr als 2,5 Mio. Fahrzeuge ab. Der Umsatz lag bei 129,9 Mrd. €, das EBIT betrug 10,8 Mrd. €.

 

EMS 2015 (Essen Motor Show) – ein Vorgeschmack

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8 days to go – so oder ähnlich heisst es im Denglischen.

Noch etwas mehr als eine Woche und die EMS (Essen Motor Show) 2015 ist für neun respektive zehn Tage der ehrwürdige Abschluss der Young- und Oldtimer-Saison im weitesten Sinne.

Da mein subjektives, nebenberuflich-journalistisches Herz für BMW schlägt (ohne andere Marken zu verschmähen, Gott bewahre!), werden meine Augen, so hoffe ich, zwischen Scharfstellen und Flüssigkeitsbewältigung hin- und hergerissen sein:

100 Jahre BMW (incl. Motorsport) und

50 Jahre Alpina,

hinzu kommen Sonderausstellungsflächen der DTM und der Formel 1.

Bevor aber das gemeine Volk (dabei war letztes Jahr gar keiner so richtig gemein…) die temporär heiligen Messehallen betreten darf, setzen bestimmt einige Kollegen der schreibenden und bildgebenden Zunft (incl. Autor) auf die PK (Pressekonferenz) am Freitag, dem 27.11.2015 (Preview-Day).

Neben dem schon traditionsbehafteten Moderator Jan Strecker (u.a. Kabel .1, Premiere) sind auch die angekündigten Teilnehmer grösstenteils die „üblichen Verdächtigen“:

Johannes Hübner (Pressesprecher des EMS-Organisators S.I.H.A),

Oliver P. Kuhrt, GF der Messe Essen,

Harald Scmidtke, GF des VdAT (Verband der Automobil Tuner),

-„Promi aus’m Pott“: Sidney Hoffmann, GF der Sidney Industries, noch bekannter als TV-Partner von JP Kraemer (PS Profis)

-…und Vertreter einiger Automobilhersteller, in diesem Jahr Ford, Peugeot und Skoda.

Bei einem Gesprächspartner, der eigentlich nicht unmittelbar etwas mit Automobilherstellern oder -zulieferern zu tun hat, werde ich allerdings besonders gut hinhören:

Herr Carsten Schumacher, Geschäftsführer der „Capricorn Nürburgring GmbH“, steht auf der Gästeliste.

Wenn wir Glück haben (und Jan Strecker Mut!?), werden wir interessante Fragen und vielleicht noch interessantere Antworten rund um das Thema „Nürburgring“ hören.  Ein Thema, dass (leider) noch immer brisant, aktuell und unendlich zu sein scheint…

Sollte die PK so passiv ablaufen wie 2014, also ohne nennenswerte Fragemöglichkeiten seitens der Kollegenschaft, fürchte ich, dass wir journalistischen Filterkaffee serviert bekommen: Oben viel Wasser aufgiessen, unten tropft’s schwarz und fad.

Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Und freue mich darauf!

8 days to go…

HistoriCar (Duisburg/Germany) – Das Event historischer Kraftfahrzeuge – Leidenschaft teilen im Ruhrgebiet

„Tatort Duisburg“ – aber ohne Kommissare!

Zeit: 17. & 18. Oktober 2015.

Der „Landschaftspark Nord“ (Emscherstrasse 71, 47137 Duisburg) bietet eine mechanisch-technische Nostalgielandschaft des Ruhrgebietes, wie man es sich ausserhalb unserer Region noch immer vorstellt.

Verglichen mit der „Zeche Ewald“ in Herten, die ebenfalls mehrfach im Jahr unserem geliebten, alten Blech als Show-Kulisse dient, scheint hier alles eine Spur verwachsener, ursprünglicher, weitläufiger…(Anm.Nr.1: So fühlte es der Autor dieses Textes).

Die Halle („Kraftzentrale“) ist phantastisch restauriert und sehr geschickt ausgeleuchtet, beinahe ehrfürchtig betritt man die Rampe zur Ausstellung, als ginge man zum Tanzball. (Anm,Nr.2: So fühlte sich der Autor dieses Textes).

Als Saisonabschluss 2015 deklariert, werden hier, drinnen wie draussen, Fahrzeuge, Teile, Accessoires und alles rund um Young- und Oldtimer präsentiert und grösstenteils auch zum Kauf angeboten.

Zum Begleitprogramm gehört Live-Musik aus den benachbarten Niederlanden , ein Doppeldeckerbus am Eingang des Geländes, ein „Todeskäfig“ (präsentiert von „Indian“), Gaumen- und Leberschmaus-Buden, kleine und grosse Händler, IGs und Clubs,…

Nachfolgend eine kleine Fotoserie, ich hoffe, Euch einen Hauch der herbstlichen AUTOmosphäre auf Eure IT-Geräte zaubern zu können:

Die offizielle Seite: www.historicar.net

Landschaftspark Nord – Herzlich willkommen!

Die Katze im Revier

123er mit 2 und 4 Türen

Immer gut, wenn der Ersatzteilwagen in der Nähe ist…

Magnum kommt gerade von ’ner Rally(e)

Der Eingangsbereich

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Der Grossonkel des bunten Polos

Käferalarm

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Das letzte Auto ist immer ein Kombi

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DAFird der Holländer im Wohnwagen verrückt

Indian(er) ohne Cowboy

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Indianer. Chief.

vehicule de Kuchen de flamme

Kein FDP-Wahlkampf-Fahrzeug!

Der Käfig. Für wildgewordene Indians. Und ihre Jockeys.

Atemberaubend. Zeitlos.

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Die Kraftzentrale. Der Name passt.

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Ganz alt auf alt.

Rolf Eden hätte seine helle Freude.

ALPINA. Ohne Worte.

Kurvenlage, auch in der Halle, tadellos.

Stars. No stripes.

Mini. Ganz gross.

6er. Besser, als im Lotto.

BMW E30 Cabrio. Das Vergnügen ist nach oben offen.

Familientreffen.

BMW M3 Evo2. Einer von 500.

Klein und gemein.

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Der schwimmende Holländer.

Der einzigartige Blick von der Empore

EIn kuscheliges Refugium mit Kaffee aus dem Siebträger – erwachsene (vorwiegend) Männer, die pausenlos alte Auto-Werbefilme gucken.

Bis unter’s Dach.

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Dreimal Spaghetti, prego-schön!

Die einzige Hütte, die noch brennt – die LACHSHÜTTE

„Kommt nix. Kannze lange warten.“ (Originalkommentar eines Security-Mitarbeiters)

Auch, wenn man denkt, die Queen kommt: Die Oldies parken drüben!

AR Zagato. Traumhaft. Der Erfinder des Bösen Blickes…

Renault Alpine.

Mein Kindheitstraum.

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Sach‘ ma‘, wieviel Uhr, Quattro?

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Der Giftzwerg. Dieser NSU gefällt unserer Mutti bestimmt auch.

Schade, dass die heutigen „TT“ keinen so geilen Ar… haben.

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Der Turbo. DER Turbo.

Nur die Feuerwehr hat Spiegelschrift drauf.

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Im Viertürer bin ich grossgeworden.

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Mein Name ist…

…Bond.

James Bond.

Der kommt wenigstens nicht mehr zu spät.

Ein höchst seltenes Exemplar – eine VERTRAUENSWÜRDIGE Bank…

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Licht hoch. Licht runter. Licht hoch. Licht…

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Ergreifend.

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Wenn’s doch nur so wäre.

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MASERATI Summer-Tour – GHIBLI Diesel-Testfahrt, August 2015

BORA, GHIBLI, MEXICO, ‚BIRDCAGE‘ – Namen, die jeden Automobilisten aufhorchen lassen, um ihn dann, lebensalterabhängig, in (Kindheits-)träume (zurück)zuschicken:

MASERATI lautet der gemeinsame Nachname oben genannter Modelle.

An einem Sommertag im August soll der GHIBLI in seiner aktuellen Version ein knappes halbes Jahrhundert nach seinem Urahnen zur halbstündigen Testfahrt antreten und beweisen, dass er ein würdiges Mitglied der Dreizack-Familie aus Bologna/Modena ist.

Ein Edelhotel am „Schwäbischen Meer“ bietet das adäquate Umfeld für den Testfahrt-Tag im Rahmen der MASERATI-Summer-Tour 2015.

Nach kurzer Begrüßung und Überprüfung der persönlichen Daten folgt ein interessantes Schriftstück: MASERATI bittet den Testfahrer zur Unterschrift, mit der man versichert, keine Rennstrecke zu befahren und im Falle fahrlässigen Verhaltens hinter dem Volant für daraus resultierenden Schaden am Fahrzeug eine Selbstbeteiligung von 5000,00€ (in Worten: fünftausend Euro) zu entrichten! Besagtes Dokument trübt die Vorfreude auf den kleinen Italiener nicht, sind doch die nächstgelegenen brauchbaren Rennstrecken ca. 3 Autostunden gen Norden oder gen Italien entfernt – das schafft man in 30 Minuten nicht, auch nicht im MASERATI.

Der GHIBLI Diesel mit dem bei Ferrari neuentwickeltem 3,0-Liter-Biturbo-V6 ist das Objekt der Begierde. Ein derartiges Fahrzeug hat mir einer meiner Kunden bereits vor einiger Zeit vorgestellt, meine Erwartungen waren entsprechend hoch gesteckt.

Die junge, blonde Dame führt uns (meine Lebensgefährtin und mich) mit professioneller Freundlichkeit zum Auto – prompt stellt sich Unannehmlichkeit Nr.1 ein:

„Wo möchte die Dame Platz nehmen, hinten rechts oder links?“

HINTEN sitzen? Meine Frau?

Kurz zu ihrer Person: Wir sprechen über eine automobil versierte Dame mit 30 Jahren unfallfreier Fahrpraxis auf u.a. Aston Martin Vantage, Audi A8, BMW 7er, Porsche Panamera, VW Phaeton und Rennstrecken-Basis-Erfahrung auf dem Nürburgring mit ihrem MINI.

HINTEN sitzen? Wer sitzt dann vorne?

Unannehmlichkeit Nr.2 sollte diese Frage umgehend beantworten: Die MASERATI-Dame.

Ich habe es nicht zu träumen gewagt, dass ich als Mittvierziger mit (abgelaufener) internationaler A-Rennlizenz und ca. 800.000 km Erfahrung auf Audi, BMW, Mercedes-Benz, Opel und Porsche-Fahrzeugen (Kartfahren und Leihwagen mitgezählt) noch einmal in den Genuss des BEGLEITETEN Fahrens komme. Dabei ist die überwachende Person ungefähr halb so alt wie ich…Und wie soll ich jetzt die 5 Mille verballern, die mir vertraglich zugesichert worden sind, falls ich mit der Mühle Grünschnitt betreibe, wo die Kindergärtnerin mir vorher auf die Finger haut!?! Aber, das soll nicht alles sein.

Unser mehrfaches, freundliches Nachfragen, ob man in der zweiten Hälfte der Fahrt einmal tauschen könne, wird mit der peinlichen Pauschalantwort „…das dürfen wir leider nicht…“ quittiert. Die Kassiererinnen deutscher Discounter-Ketten antworten auf diese Weise, wenn man sie fragt, ob sie die Karottenverpackung öffnen könnten…Wir schwanken zwischen Fremdschämen, Aussteigen und Bemitleiden.

Nach dem obligatorischen Einstellen der Rückspiegel und des Fahrersitzes (das akribisch überwacht wird), bewegen wir uns also zu dritt durch die verkehrsberuhigte Zone in Richtung Bundesstraße und Autobahn.

Plötzlich stört ein deutlich zu vernehmendes Poltern im hinteren Fahrzeugbereich das sanfte Dahingleiten durch die Stadt. Meine technische Vermutung kaschiere ich mit einer diplomatische Frage an unsere Aufseherin:

„Ist der Kofferraum leer?“

„Das ist die Hinterachse.“, bestätigt meine in der zweiten Reihe sitzende Partnerin meinen nicht ausgesprochenen Gedanken, bevor die Dame rechts überhaupt Luft holen kann.

Zeit für Knaller Nr.3:

„Haben Sie vielleicht etwas in Ihrer HANDTASCHE?“ lautet die fachkundige Frage meiner Beifahrerin.

Verzweifelt versuche ich mich daran zu erinnern, wann meine Frau zuletzt eine Hinterachse mit defekten oder unzureichend entwickelten Achslagern in ihrer Handtasche mit sich herumgetragen hat. Dabei weise ich sie immer wieder zurecht: Zwei Koppelstangen pro Tasche müssen reichen…

Es folgen ein großer Kreisel mit Feierabendverkehr, die Autobahnauffahrt und schließlich die langersehnte Gerade.

Die Lenkrad-Paddles bleiben zunächst unbeachtet, ich konzentriere mich auf das Zusammenspiel von Lenkung, Motorleistung, Fahrwerk, Bremsen und Automatik-Getriebe. Letzteres ist noch nicht im SPORT-Modus, die junge Hostess führt mich behutsam in den Zaubergarten des GHIBLI ein.

Bereits im Schiebebetrieb des Stadtverkehrs ist mir aufgefallen, dass der Wandler die Newtonmeter etwas unsanft an die Antriebsachse weitergibt, das benzinerartige Ansprechverhalten des Diesel-V6 scheint für das Getriebe-Hinterachs-Duo eine Spur zu fix zu sein, entsprechend ruppig folgt die Antwort aus dem Heck. Kann man verbessern, leichte Abzüge in der B-Note.

Zwei Spuren in eine Richtung, gesäumt von blauen Schildern – die Spielwiese des GHIBLI. Glaubt man anfangs.

Die progressive Lenkung ist bei niedrigen Tempi fast schon amerikanisch-(zu)-weich, ab ca. 110 km/h ist sie aber ein zuverlässiger, richtungsweisender Mitspieler. Dennoch: „Geradeauslauf“ ist kein italienisches Wort. Abgesehen von den unwuchtigen Fronträdern (Zufall/Pech!?), zeigt der ‚afrikanische Wüstenwind‘ ein etwas flatterhaftes Verhalten im Bereich des Vorderwagens, eine Gewichtskur der Felgenbetten kann da Wunder bewirken. Zudem bedauere ich unter diesen Bedingungen auch nicht, dass das optional erhältliche SkyHook-Fahrwerk im Testwagen nicht verbaut ist.

Stufe zwei der Fahrfreude wird gezündet: SPORT-Modus an, Sound-Modul an.

Der Geräusch-Generator suggeriert uns Insassen einen V8-Benziner, unsere Flugbegleiterin belehrt uns, für alle Fälle: „…wir fahren aber V6…“ – Aha.

Der SPORT-Modus schärft die Spitzen des Dreizacks, Grip und Biss legen einen Zahn zu, der Spaß soll steigen. Bedingt tut er das auch. Man wird aber den Eindruck nicht los, dass Motor, Getriebe, Lenkung, Fahrwerk und Bremsen zwar gute Einzelelmente darstellen, das aufeinander Ein- und Abstimmen jedoch der zweiten GHIBLI-Generation vorenthalten bleibt. Es ist wie bei der Musik: Hochwertige HiFi-Einzelelemente machen noch keine Top-Anlage.

Es ist Bedarf, aber auch Luft nach oben.

Unseren Vorwärtsdrang erleben wir dann bis ca. 240 km/h ungetrübt, 275 PS sind spürbar. Das Vergnügen ist von kurzer Dauer: Ein ambitionierter Kleinwagen verkürzt aktiv unseren Bremsweg! Damit sind wir bei der Paradedisziplin des kleinen Dreizacks – Bremsen kann er wie ein Grosser! Die Bremse ist stets wohl zu dosieren, wie das Olivenöl im Pesto, zart und hart zugleich wechselt der metallic-blaue Zampano blitzschnell von Nürburgring- auf Innenstadtring-Geschwindigkeit. Anthony Quinn wäre stolz auf ihn.

Die vermeintliche Schrecksekunde hat neben dem unfreiwilligen Bremsen-Test einen weiteren Vorteil. Die professionell auswendig gelernte Flut an semi-wichtigen Daten und Fahrerweisheiten (…“in Deutschland ist Rechtsfahrgebot…“), die vom rechten Vordersitz auf uns herab prasselt, kriegt einen Dämpfer.

Das verbessert die Stimmung meiner Herzdame auf der Rückbank nicht:

„Geht’s Dir da hinten gut?“, frage ich nach dem Lösen des Bremspedals.

„Alles gut, man sitzt hier hinten nur schlecht. Die Sitzbank ist schräg (=zur Mitte geneigt), die Beinauflage kurz…und komfortabel ist anders.“

„Im Vergleich zu anderen Autos aus Baden-Württemberg oder Bayern?“, frage ich, beinahe frrech.

„Kein Vergleich.“ -Pause-

Ich hake nicht weiter nach, das sanfte Deckweiss meiner uns aufgezwungenen Co-Pilotin weicht langsam einem Blass-beige. Auch das soll sich ändern.

„Wir fahren die Behelfsausfahrt raus, dann noch ein bisschen Landstrasse, zurück zum Hotel.“, holt mich Blondie aus meiner technischen Gedankenwelt.

Gerne folge ich der Anweisung, auf meine Weise: „Nicht böse sein, bitte festhalten!“, ist meine kurze Ansage 30 Meter vor der Ausfahrt.

Hart auf die Bremse, scharf rechts in die Ausfahrt – der GHIBLI geht in die Knie, der schwere Motor hilft ihm dabei. Die Rad-/Reifenkombination schreit nach mehr Lauffläche. Lenker Achtelumdrehung links, voll auf’s Gas, der kleine Tridente stellt sich auf die Hinterhufe wie das berühmte Pferdchen der anderen Firma.

Er bockt, bleibt beherrschbar, bremst wieder zuverlässig vor der T-Kreuzung.

BRRRRR, ruhig, Blauer…

Wieder frage ich in Richtung Rückbank: „Alles klar bei Dir? Fenster öffnen?“

„Geht schon.“

Meine Fachfrau für begleitetes Fahren rechts scheint andere Meinung zu sein. Madame Tussaud wäre entzückt, wie Hautfarbe und Oberflächenbeschaffenheit in ihre Museen passten. Aber ich bin kein gehässiger Mensch.

Auf den ersten Metern der Landstrasse bessert sich die Atmosphäre im Wagen. Ich lasse die Zügel locker, der MASERATI zieht seine Bahn solide entlang der Ideallinie innerhalb der Fahrpur, unspektakulär.

„Wie sitzt es sich eigentlich auf der Fahrerseite?“, werde ich von rechts gefragt.

Dass die Zuschauer in der zweiten Reihe bei schnellen Lastwechseln zum Schunkeln gezwungen werden, habe ich bereits deutlichgemacht. Was aber macht der Jockey? Fest im Sattel oder Schleudersitz?

Die Wahrheit liegt, Sie werden es erraten, leider in der Mitte: Der erste, optische Eindruck beim Blick in den Innenraum ist vielversprechend gewesen. Ein gut geformter Sportsitz mit deutlicher Auskonturierung der einzelnen Sitzelemente lässt den Fahrer auf festen Seitenhalt und bequeme, aber dennoch stabile Sitzposition in allen Lebenslagen hoffen.

Die Praxis hält nicht, was die Optik verspricht.

Die Oberschenkelauflage ist für einen normal-harmonisch proportionierten 1,80-Meter-Mann wie mich zu kurz, der Seitenhalt der Wangen an der Sitzfläche ist ähnlich mässig wie der der Lehne, das kann und darf man durch Festhalten am etwas zu grazilen Lenkradkranz nicht wettmachen.

Die präzise einzustellende Lordosenstütze mag dem Langstreckenkomfort dienlich sein, bessert das Gesamtbild des Sitzes leicht, ändert aber nichts am Eindruck, das Gestühl sei eher für Nicht-Sport-Limousinen kreiert worden.

Wir beenden unseren Kurz-Trip wie wir ihn begonnen haben, bedanken uns für das kleine Unterwegs-Präsent und fahren in den Sonnenuntergang.

Die buchstäblich gemischten Eindrücke und Gefühle lasse ich per rechtes Bein an meinem 9 Jahre alten, 231 PS-Diesel-Reihensechser aus Dingolfing aus, obwohl er es wahrlich nicht verdient hat. Die 310.000 km spürt man nicht, als die (noch immer ersten) werksseitig verbauten Stossdämpfer und Federn mit sportlicher Abstimmung die Landstrassenkurven in Richtung Konstanz wegbügeln.

Sie: „Da müssen die noch lange schrauben, bis der das macht wie unserer.“

Ich sage nichts, schmunzele und tätschele sanft seinen blau-weißen Pralltopf, dann ihren Oberschenkel.

Italien ist jetzt sehr weit entfernt.

Miodrag Gale Jankovic

media@1000mls.net

Klassikwelt Bodensee, Friedrichshafen, 12.-14.06.2015

Liebe „Verfolger“,

ich freue mich, Euch eine Auswahl meiner Fotos der diesjährigen ‚Klassikwelt Bodensee‘ präsentieren zu können.

Meiner Vorlliebe folgend, findet Ihr überwiegend Bilder von BMW-Modellen, aber auch von Mercedes-Benz, Alfa Romeo, Motorräder, Rennwagen, Boote, Exoten – Lustiges und Skurriles darf auch nicht fehlen.

Da der diesjährige Besuch auf einen Tag und nur den Bereich in und um die Messehallen herum beschränkt war, findet Ihr leider keine Fotos von Events oder Corsos in der Stadt o.ä.

Ich hoffe, dass Ihr trotzdem Spass beim Betrachten habt und, genauso wie ich, für einige Momente in die Zeit zurück versetzt werdet, als das Auto noch nach Leder, Holz und Nitro-Lack roch und nicht nach GFK, Carbon und Gas-Anlage…

Put the pedal to the metal – allzeit Gute Fahrt,

Euer Miodrag ‚GALE‘ Jankovic

1000mls.net - Presseausweis

Ferrari Testarossa

Ferrari Testarossa

Ferrari 512

VW Bus, Typ 2

Banner über der Zufahrtsstrasse

Ferrari Dino – in freier Wildbahn

Lokalmatador im BMW 325e (E30)

‚Eleanor‘ – Nur 60 Sekunden

Der Wagen des (all)gemeinen Volkes darf nirgends fehlen!

Wer sich zutraut, diesen Hot Rod zu fahren, der traut sich auch in einen ‚grossen’…!

BMW 2000er Touring

Laut – lauter – Mustang! Ein irres Geschoss!

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Autobianchi Cabrio, Bj.1963

Weniger VIP – etwas mehr PRESSE

190 SL im Renntrimm!

Lancia, wie sie sein soll…

Ur-Zustand (incl. Geruch im Innenraum – Heilig’s Blechle!!!)

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Innenraum – auch im Ur-Zuzstand…

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Are you finish? – No, I’m English!…

Alfa Romeo Giulia

Giulia, amore mio!

Very british (today a bit more bavarian…!)

MINI im Renntrimm – ich liebe ihn!

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MINI

Here’s lookin‘ at you, kid!

MORGAN, MORGAN, nur nicht heute!

Grosse Klappe…

…und viel darunter!

Rover ‚POLICE‘-car

Mercedes-Benz 300 Diesel (TURBO!!!):

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Einer von vielen W116, die zum Kauf angeboten wurden – hier eine Vergaser-Variante als 280 S (ohne E)

Diese Giulia blitzt am meisten – trotz der Farbe!

Front- und (unfreiwillige) Heckansicht

Front- und (unfreiwillige) Heckansicht

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Essen Motor Show 2014 – media/preview day: Nov, 28, 2014

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Media day, 28.11.2014

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Konferenzsaal, Messe Essen, 2.OG rechts

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left to right: O.P.Kuhrt, Messe Essen; Harald Schmidtke, VdAT; Jan Strecker, Moderator

Herr Kuhrt lieferte allseits bekannte Eckdaten der EMS ab und betonte, dass es für ihn die erste EMS seit Antritt als Geschäftsführer der Messe Essen sei, obwohl er bereits letztes Jahr ‚inkognito‘ über die Messe gelaufen sei, um Eindrücke zu sammeln.
Harald Schmidtke, Geschäftsführer des Verbandes deutscher Automobil Tuner, brachte die aus Tuner-Sicht am stärksten vertretenen Themen der EMS auf den Punkt:
-Sprühfolie als Alternative zur Klebefolie als ‚Aussenhaut‘,
-Felgenherstellung im Aluminium-Niederdruckverfahren versus klassischer Schmiedetechnologie, mit allen Vor- und Nachteilen beider Techniken,
-Der immer stärker werdende LED-Anteil im Bereich Fahrzeug-Aussenbeleuchtung und
-Kohlefaser-(An)bauteile für die Karosserie.
Beim Thema ‚Sprühfolie‘ erinnerte er die reiferen Semester des Auditoriums charmant an ihr Baujahr: Sprühfolie könne man vom Auto abziehen wie damals ‚Fantomas‘ seine grüne Maske (Anm.d.Autors: Jean Marais als blau-grün maskierter Fantomas und Louis de Funès jagten einander zw. 1964 und 1967 über die Kinoleinwände).
Schmidtke wies darauf hin, dass er zwischen seinem 18. und jetzigem 56. Lebensjahr 32 Autos ‚getunt‘ habe – statistisch 0,84 Fahrzeuge pro Jahr – ein Mann, der authentisch darüber spricht, was er selbst auch macht.
 

Die Ruhe vor dem Sturm? Nicht ganz. Statt einer kritisch hinterfragenden Kollegenschaft eine Plattform für Informationsaustausch zu bieten, wurde eine Abfolge an Kurzdarstellungen der Firmen, Organisationen und Ideen durch die auftretenden Protagonisten geboten.
Für mich als Pressekonferenz-Rookie eher ernüchternd. Statt Insider-Infos gab es, gefühlt, Gegoogeltes für den interessierten Autofan…Ist das tatsächlich automobiler Journalismus…!?!

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Die Hauptpressekonferenz der EMS 2014 wurde nach einer knappen Begrüssung seitens Moderator Jan Strecker mit einem Kurzfilm eingeläutet. Der zeitgemäss gestaltete Film sollte durch eine Vielzahl dynamisch wechselnder Bilder nebst handfester Rockmusik einen Eindruck vom Charakter der EMS vermitteln.

 

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Way up to the press conference!

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left to right: Prof.Dr.Ferdinand Dudenhöffer, University Duisburg/Essen; Andreas Allebrod, Drive-Car Sharing GmbH

DER Auto-Strom-Wissenschaftler und der Strom-Auto-Wirtschafter.
Der Professor liefert in allgemeinen Süddeutsch interessante Fakten zum Thema E-Mobilität in Deutschland, z.B.:
-Das Autofahrer-Land ist europäisches Schlusslicht bei E-Autos.
-Die Fahrzeuge sind „serienreif“, es fehle nur an Ladestationen. Als Vorzeige-E-Auto nannte der Professor den BMW i8, der mit einem 3-Zylinder-Verbrennungsmotor und einem E-Aggregat aufwartet.
(Anm.d.Autors: Serienreife heisst für Prof. Dudenhöffer eine Reichweite von 150 km. Der Kommentar Jan Streckers, seine Frau benötige das Auto täglich auch nur ca. 30 km, bekräftigte dieses Argument meines Erachtens immens…)
-Ladestationen fehlen. ‚Ladestation‘ wird bei uns im Pott auch gerne ‚Steckdose‘ genannt…
-Das Gegenteil zu Deutschland seien die Niederlande und Norwegen, die ja“…weiss Gott keine Autonationen sind…“ und wir uns trotzdem ein Besipiel an ihnen nehmen sollten, so Dudenhöffer.
Zur Verdeutlichung der Lage zog der Professor die Städte Amsterdam und Berlin heran. Die holländische Stadt weise in jeder Tiefgarage und in Bahnhofsnähe für 30 und mehr E-Fahrzeuge Ladestationen auf, Berlin habe keine vergleichbare Aktion zu bieten.
Ferner habe China besipielsweise 2-Takt-Motoren in den Innenstädten verboten, der Trend seien E-Roller. Prof. Dudenhöffer wies darauf hin, dass China der weltgrösste Fahrzeugmarkt sei und „…wir schon darauf schielen sollten…“
Zur Bekräftigung seiner Argumentation führte Dudenhöffer noch ein universitäres Experiment an: Aus 1000 Fahrerbewerbungen habe man 250 Fahrer für Testfahrten mit E-Mobilen gewinnen können. Die vorab grösstenteils negativ zum Thema ‚Stromauto‘ eingestellten Probanden hätten nach der Fahrt ihre Meinung geändert – genauer: 40% der Fahrer könne sich vorstellen, ein E-Auto zu kaufen.
Moderator Jan Strecker ergänzte dazu, man müsse nur etwas an dem ‚Sound‘ machen. Der Professor verwies dabei auf bereits vor 3 Jahren entwickelte Soundvarianten, die ein gewisser Herr Bodo Buschmann (Anm.d.Autors: BRABUS, Bottrop) sein geistiges Eigentum nennt…

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left to right: Johannes Hübner, S.I.H.A. Ausstellungen Promotion GmbH; Jan Strecker, Moderator

Ein Lichtblick der Pressekonferenz war Herr Johannes Hübner, Pressesprecher der S.I.H.A.Ausstellungen Promotion GmbH (Anm.d.Autors: S.I.H.A.ist der Organisator und Veranstalter der TechnoClassica in Essen:
http://www.siha.de/tce.php?m=3&ms=1)
Als ‚Highlights‘ der diesjährigen EMS lenkte Hübner die Aufmersamkeit auf folgende Details:
-Ein gold-lackiertes ‚altes‘ Ford Mustang Cabrio in Halle 1
-Die (vorgezogene, da eigentlich in 2015 stattfindende) 80-Jahres-Hommage an Jaguar mit dem Original-D-Type
aus 1956 (Le Mans), dem 1983er XJ-S von Tom Walkinshaw und dem XJ-R 9LM ‚Silk Cut‘-Jaguar aus 1988 (alle unverkäuflich).
-Ca. 250 Verkaufsautos stünden für interessierte Käufer bereit, vom Victoria-Spatz mit 250 ccm-Motörchen über Heinkel Kabinenroller, NSU Quickly und BMW Isetta bis zu ‚käuflichen‘ Jaguars und anderen Lack-erbissen, auch jenseits der 100.000€.
-Erstmals wurden ALLE jemals produzierten Lamborghini-SEREIN-Fahrzeuge an einer Stelle präsentiert!

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left to right: Ralph Caba, Ford; Dr. Jens Thiemer, Mercedes-Benz; Chrisitan Scheppach, BMW; Jan Strecker, Moderator

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